Podcast Auftritt mit René Zeitel: "Mieterhöhung as a Service"
Unser Gründer Philipp Netz war kürzlich zu Gast bei René Zeitel im "Investment Insider" – ein Podcast über spannende Menschen, Immobilien, Uhren, Autos und Investments. Im Gespräch mit René teilte Philipp seine beeindruckende Reise vom Banker zum erfolgreichen Immobilieninvestor und erklärte das innovative Konzept unserer "Mieterhöhung as a Service"-Dienstleistung.
Vom Banker zum Immobilieninvestor mit über 100 Einheiten
Philipp Netz, 37 Jahre alt und Vater von drei Kindern, kommt ursprünglich aus der Bankenbranche. Nach 20 Jahren in der Anlage- und Kreditberatung, zuletzt als Führungskraft, entdeckte er 2020 das Thema Immobilien für sich: "2020 habe ich die Altersvorsorge gestartet, die erste Wohnung gekauft." Über diverse Online-Formate und Coaching-Programme vertiefte er sein Verständnis und baute sein Netzwerk aus.
Inzwischen ist Philipp seit drei Jahren Vollzeitinvestor und hat nicht nur einen eigenen Bestand aufgebaut, der mittlerweile an die 100 Einheiten umfasst, sondern auch eine erfolgreiche Dienstleistung rund um Immobilien entwickelt.
Eine besondere Herausforderung war für ihn der Übergang vom Angestelltenverhältnis zur Selbstständigkeit. Der jüngste Erfolg: "Wir haben jetzt zum 01.01.2025 das bisher größte Objekt übernommen und das eben quasi schon aus der Selbstständigkeit heraus finanziert." Ein beachtlicher Meilenstein, da Banken bei Selbstständigen oft kritischer sind als bei Angestellten mit regelmäßigem Gehalt.
Die Entstehung von "Mieterhöhung as a Service"
Die Idee zu unserem innovativen Dienstleistungsmodell entstand aus Philipps eigenen Erfahrungen mit seinen Immobilien. Er stellte fest, dass er durch persönliche Gespräche und eine wertschätzende Kommunikation mit Mietern erhebliche Mietsteigerungen erzielen konnte:
"Wenn ich auf die [Objekte] aus 2021 gucke, dann hatten wir in der Regel nach zwei Jahren doppelt so hohe Mieteinnahmen. Da waren sicherlich auch hier und da ein paar Leerstände dabei, die wir dann eben auch baulich gelöst haben, aber der überwiegende Teil stammt tatsächlich daraus, dass wir eben damals schon mit Mietern uns auf teilweise 60-70-80% Anpassungen geeinigt haben."
Als ein befreundeter Immobilienbesitzer ihm ein überteuert angesetztes Haus zum Kauf anbot, machte Philipp einen Gegenvorschlag: Er würde jemanden finden, der einen höheren Preis zahlt, wenn er vorher einige "Stellschrauben drehen" dürfe. Nach minimalen Investitionen und einigen Mietergesprächen konnte ein Mehrerlös von etwa 150.000€ erzielt werden – ein Mindset-Gamechanger für Philipp.
Diese Erfahrung führte zur Gründung unserer mieteinander GmbH im Jahr 2024 mit seinen Mitgründern Ferdinand Guggenberger und Maximilian Kirschbauer. Ziel des Gründerteams: Mietergespräche in Deutschland als Dienstleistung zu etablieren, die Vermieter genauso selbstverständlich in Anspruch nehmen wie Handwerksleistungen oder Hausverwaltungen. Kern des Geschäftsmodells: einvernehmliche Mietergespräche als buchbare Dienstleistung zur Optimierung der Mieteininnahmen, Rendite und des Immobilienwerts - ohne dabei die Interessen der Mieter unberücksichtigt zu lassen.
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Warum einvernehmliche Mietergespräche besser sind als schriftliche Erhöhungen
Im Podcast erklärt Philipp den entscheidenden Unterschied zwischen klassischen Einforderung einer Mieterhöhung - und unserem persönlichen Ansatz:
- Überwindung der Kappungsgrenzen: "Bei der Einvernehmlichkeit müssen wir uns nicht an die klassischen Kappungsgrenzen halten." Während bei einseitigen schriftlichen Erhöhungen meist nur 15-20% möglich sind, können bei einvernehmlichen Gesprächen deutlich höhere Anpassungen erreicht werden.
- Win-Win-Situationen: "Wir wollen ja nicht einfach nur erhöhen, sondern wir hören den Mietern auch zu und stellen Fragen. Viele Mieter haben Wünsche. Die Wünsche sind manchmal ganz trivial."
- Vermeidung von Konflikten: "Man spart sich dadurch natürlich auch in der Folge viel Schreiberei, potenzielle Konflikte. Denn unser Gespräch wird fallabschließend stattfinden."
- Marktgerechte Anpassungen: "Wir würden nie mit jemandem, der in einem 10-Euro-Markt bereits 10 Euro zahlt, auf 20 Euro hochgehen." Stattdessen fokussieren wir uns auf "Under-Rent-Situationen", wo die aktuelle Miete deutlich unter dem Marktniveau liegt.
Praxisbeispiele: Kleine Maßnahmen, große Wirkung
René Zeitel fragte im Podcast nach konkreten Beispielen, die zeigen, wie kleine Maßnahmen große Hebel sein können. Philipp teilt zwei besonders eindrucksvolle Fälle:
Beispiel 1: Das 40-Jahre alte Bad
"Letztens hatte ich eine Konstellation in Rostock, einem der angespannten Wohnungsmärkte, wo du offiziell auch dann immer über den Mietspiegel, wenn du es schriftlich machst, nur 15% anpassen darfst. Mit dem Mieter haben wir dann einfach uns zusammengesetzt und im Gespräch eine Lösung gefunden, dass er bereit wäre, 40% Mieterhöhung zu akzeptieren, und im Gegenzug die Erwartungshaltung ist, dass das Badezimmer aus 1976 doch bitte mal gemacht wird."
Beispiel 2: Die Wohnung mit Postkartenmotiv
"Ich hatte auch letztens einen Fall hier gerade in Stralsund, 150m² Wohnung mitten in der Altstadt, richtig schöner Blick auf einen der Stralsunder Teiche - also kannst du auch Postkarten von drucken, wenn du da beim richtigen Wetter Fotos machst. Die haben auch jetzt 10 Jahre in der Wohnung gewohnt, sind damals schon sehr günstig eingezogen, irgendwie 5€ Kaltmiete auf dem Quadratmeter. Und das ist selbst für Stralsunder Verhältnisse inzwischen auf jeden Fall total under-rent."
Statt einer schriftlichen Erhöhung, die vielleicht auf 6,50€ geführt hätte, vereinbarten sie eine mehrjährige Staffel bis auf 9€ - eine Steigerung von 80%: "Die Mieter sind zufrieden, weil denen wirklich auch das Wichtigste war, dass sie Planungssicherheit haben, dass sie auch wissen, wo die nächsten Jahre die Reise hingeht."
So funktioniert unser Service in der Praxis
Für Immobilienbesitzer, die an unserem Service interessiert sind, erklärt Philipp den strukturierten Prozess:
- Erstberatung: "Wir machen gerne ein unverbindliches Erstgespräch, wo wir einfach mal uns austauschen, was auch so derjenige für Ziele hat."
- Potenzialanalyse: "Wir haben bei uns auf der Homepage auch so eine Sofortanalyse, da können heutzutage Eigentümer einfach Eckdaten von ihrem Objekt eingeben und bekommen dann von uns sogar ohne direkten Gesprächskontakt schon mal so eine kleine Ersteinschätzung."
- Hausverwalter-Einbindung: "Wir haben da inzwischen einen sehr strukturierten Prozess, der natürlich erstmal auch mit einer mündlichen Abholung der Hausverwaltung beginnt." Wichtig ist uns dabei: "Wir wollen ja nicht sein Mandat, wir wollen ja nicht die Verwaltung übernehmen."
- Mietergespräche: Wir nehmen uns Zeit für jeden Mieter, etwa 45-60 Minuten pro Gespräch.
- Dokumentation: "Es gibt aus jedem Gespräch eine Bestandsdokumentation, wo die Wohnungen teilweise sogar auch mit Fotos festgehalten werden, wo man auch noch mal technische Details, Mängel etc. aufnimmt."
Das faire Vergütungsmodell: Erfolgsabhängig und transparent
Eines der überzeugendsten Argumente für unseren Service ist das transparente, erfolgsabhängige Vergütungsmodell:
"Wir haben eine rein erfolgsabhängige Vergütung. Das ist uns wichtig, dass man eben auch einen Eigentümer abholen kann und sagt: 'Du, wenn wir nichts auf die Reihe kriegen, dann kostet dich das auch nichts.' Und wenn wir halt Erfolg haben, dann partizipieren wir an der Mieterhöhung."
Die Berechnung ist einfach: "Wir nehmen einfach von der Mieterhöhung, die wir monatlich durchsetzen, den Faktor 12, so dass quasi die Mieterhöhung des ersten Jahres unsere Provision ist, plus Mehrwertsteuer. Und alles andere hat der Eigentümer."
Bei durchschnittlichen Mietsteigerungen von 30-40% bedeutet dies einen enormen Wertzuwachs für den Eigentümer, wie René Zeitel im Podcast berechnet: Bei einem Haus mit wenigen Wohnungen, das von 5€/m² auf 10€/m² angehoben wird, bedeutet das nicht nur eine Verdoppelung der Miete, sondern potenziell auch eine Verdoppelung des Immobilienwerts.
Der Immobilienwertzuwachs durch Mieterhöhungen
Philipp verdeutlicht diese Hebelwirkung an einem konkreten Beispiel:
"Bei der einen Wohnung in der Altstadt haben wir jetzt von 5 auf 9€ erhöht. Das macht im Monat ungefähr 530€ aus. Das heißt, wir haben in dem Haus etwa 6.000€ mehr Miete. Und wenn ich das jetzt, ich sag mal standortbedingt, vielleicht sogar ein bisschen konservativer einwerte und sage, wir haben irgendwie so Faktor 16, 17, dann habe ich einfach in dem Gespräch 100.000€ an Wert geschaffen."
Da das betreffende Objekt insgesamt 31 Parteien hat, ergibt sich bei ähnlichem Potenzial ein theoretischer Wertzuwachs im Millionenbereich - "einfach nur durch Kommunikation geschaffen."
Bundesweite Expansion und Kooperationspartner gesucht
Zum Abschluss des Podcasts nutzte Philipp die Gelegenheit, auf die bundesweite Expansion unseres Unternehmens hinzuweisen:
"Wir sind ja mit unserer mieteinander GmbH dabei, das Ganze bundesweit auszurollen, und wir haben noch so ein paar weiße Flecken auf der Landkarte. Also Kooperationspartner, die auch sich vorstellen können, sowas als Dienstleistung anzubieten. Und gerade so ich sag mal Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und komischerweise Baden-Württemberg - das sind so vier Bundesländer, wo bisher noch nicht so viele Kooperationspartner angefragt haben."
Eine ideale Gelegenheit für kommunikative Menschen mit Immobilienkenntnissen, die Teil eines wachsenden Netzwerks werden möchten.
Fazit: Ein revolutionärer Ansatz für nachhaltige Immobilienrenditen
In Zeiten höherer Zinsen und herausfordernder Finanzierungsbedingungen wird die Optimierung bestehender Immobilien immer wichtiger. Unser "Mieterhöhung as a Service"-Modell bietet einen effektiven, konfliktarmen Weg, um Immobilienrenditen nachhaltig zu steigern und gleichzeitig positive Mieterbeziehungen aufzubauen.
Philipp fasst es treffend zusammen: "Einvernehmliche Mietergespräche sind einfach aus meiner Überzeugung der beste und nachhaltigste Weg, um solche Herausforderungen anzugehen, weil man immer alle Beteiligten mit ins Boot holt, insbesondere die Mieter."
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